
Aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in der westlichen Welt steigt die Zahl der Patienten, welche an Beschwerden durch Verschleisserkrankungen (Degeneration) der Wirbelsäule leiden, konstant an. Zudem ist das Bedürfnis nach einem hohen Mass an Aktivität auch im hohen Alter immer ausgeprägter. Die konservativen Therapiemassnahmen lindern die Beschwerden der Degenerationserkrankungen in den meisten Fällen.
Nur ein kleiner Anteil der Menschen mit Erkrankungen der Wirbelsäule bedürfen einer operativen Therapie. Erst wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten bestmöglich ausgeschöpft sind, kommt eine operative Therapie zum Einsatz. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich die Wirbelsäulenchirurgie stets weiterentwickelt und Erkrankungen konnten besser verstanden werden. Spezielle Operationsverfahren wurden bezüglich der Implantate vereinfacht und sicherer gemacht. Neue Operationstechniken haben sich in der Behandlung spezieller Erkrankungen sukzessive aufgrund der guten klinischen Ergebnisse etabliert.
Interdisziplinäre Abklärung

OP: minimalinvasiv endoskopisch
