Wirbelsäulenchirurgie

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Erkrankungen der Wirbelsäule ist die sorgfältige Abklärung der Beschwerden und Diagnosestellung. Das ausführliche Anamnese-Gespräch, die klinische Untersuchung, eine entsprechende bildgebende Diagnostik und gegebenenfalls das Hinzuziehen von anderen Fachdisziplinen ist häufig unabdingbar, um die exakte Ursache der Beschwerden zu eruieren. In der Sprechstunde werden die Patienten von neurochirurgischer und orthopädischer Seite abgeklärt.

Das Angebot des Wirbelsäulenzentrums beinhaltet ein breites Spektrum an operativen Therapiemöglichkeiten für Wirbelsäulenerkrankungen – von klassischen mikrochirurgischen bis zu modernen minimalinvasiven endoskopischen Operationstechniken. Hochmoderne Operationssäle mit modernsten technischen Systemen lassen den Spezialisten ihr volles Potenzial ausschöpfen. Dazu gehören ein intraoperatives CT, sowie ein Neuronavigationssystem. Ebenso werden moderne Instrumente, Endoskopie Systeme und Anlagen für die Durchführung einer Angiographie zur Darstellung der Gefässe und ein intraoperatives MRI eingesetzt.
Seitlicher Zugang bei der Operation Bandscheibenvorfalll Lendenwirbelsäule (LWS)

Wirbelsaeulenchirurgie –
Häufige Fragen der Patienten

In den meisten Fällen dürfen Patientinnen und Patienten innerhalb von 24 Stunden nach der Operation wieder aufstehen. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Art des Eingriffes, der Narkose und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin, des Patienten ab. Eine frühe Mobilisation wird häufig empfohlen, um die Genesung zu unterstützen.

Der Wiedereinstieg in den Sport ist individuell und hängt vom Eingriff sowie vom Heilungsverlauf ab. Grundsätzlich wird der Wiedereinstieg in zwei Phasen eingeteilt:

 

  • In der Frühphase stehen Mobilisation und Stabilisation der Wirbelsäule im Vordergrund.
  • In der Aufbauphase werden Rotation und Belastung langsam gesteigert.

Prof. Dr. Burkhardt überwacht den Heilungsverlauf persönlich, beurteilt die Wirbelsäule präzise und gibt gezielte Empfehlungen ab.

Die Kontaktaufnahme erfolgt entweder direkt über das Sekretariat oder über eine ärztliche Zuweisung. Anschliessend untersucht Prof. Dr. Burkhardt die Wirbelsäule der Patientin oder des Patienten ausführlich, stellt eine präzise Diagnose und bespricht individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Ist eine Operation erforderlich, wendet das erfahrene Ärzteteam nach Bedarf die traditionelle offene Chirurgie oder moderne minimalinvasive und endoskopische Verfahren an.

Ein Bandscheibenvorfall verursacht häufig starke Nacken- oder Rückenschmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen können. Typisch sind zusätzlich Taubheitsgefühle, Kribbeln oder eine Muskelschwäche. Die genaue Diagnose erfolgt durch eine ärztliche Untersuchung im Wirbelsäulenzentrum Zürich sowie durch bildgebende Verfahren wie MRI oder CT.

Die Bandscheibenoperation an der Lendenwirbelsäule dauert in der Regel weniger als eine Stunde. Die genaue Dauer hängt von der Art des Eingriffs und der Lokalisation des Bandscheibenvorfalls ab.

In vielen Fällen wird zunächst eine konservative Behandlung durchgeführt. Wenn Beschwerden jedoch länger bestehen bleiben oder neurologische Ausfälle auftreten, kann eine Operation sinnvoll sein, um die Nerven zu entlasten. Eine Operation wird empfohlen, wenn sich starke Schmerzen nicht konservativ behandeln lassen, eine Lähmung progressiv oder hochgradig ist oder Blasen-/Mastdarmstörungen auftreten.

Bei einer Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal, wodurch Nerven eingeengt werden können. Eine Spinalkanalstenose ist meist nicht akut gefährlich, kann jedoch unbehandelt zu Schmerzen und neurologischen Beschwerden führen. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, Taubheitsgefühle oder Gehbeschwerden. Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ und bei Bedarf operativ.

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