Lumbale Spinalkanalstenose

Die grosse Kunst
der kleinen Schnitte

Endoskopie

Blick durchs Schlüsselloch der Chirurgie

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich die Wirbelsäulenchirurgie drastisch weiterentwickelt. Erkrankungen, die vormals mit grossen mehrstündigen Operationen therapiert wurden, können heute mit minimalinvasiven endoskopischen Operationen behandelt werden. Durch die schonende Operationstechnik ist die Genesungszeit kürzer.

Die Philosophie der Endoskopie

Die Genesung und Funktionalität der Wirbelsäule zu verbessern, bleibt das höchste Ziel. Hier hilft die Endoskopie, als moderne und schonendste Technik der Wirbelsäulenchirurgie, auch Schlüssellochchirurgie genannt. Sie wird im Wirbelsäulenzentrum Zürich von Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung erfolgreich angewendet. Sie ist eine besonders schonende Erweiterung der klassischen und mikrochirurgischen Verfahren und ermöglicht den operativen Eingriff mittels Kamera über einen kleinen Zugangsweg zur erkrankten Körperstelle. Diese minimalinvasive endoskopische Methode wird unter Berücksichtigung der Lokalisation und Ausprägung der Erkrankung angewendet. Ziel ist, Patientinnen und Patienten eine Behandlungs-methode anzubieten, die sie in kürzester Zeit von ihren Beschwerden befreit.

Vorteile Endoskopie –
minimalinvasiv, maximaleffektiv

Anhand eines hochauflösenden Endoskops kann der Wirbelsäulenchirurg über einen minimalinvasiven Zugang von wenigen Millimetern die Nervenstrukturen durch ein Endoskop erkennen. Diese Schlüssellochchirurgie bietet entscheidende Vorteile:

Minimale Gewebetraumatisierung

Schonung der Muskeln, Bänder und Sehnen

Schnellere Genesung

Geringer Blutverlust

Vermindertes Risiko postoperativer Infektion

Limitierter Bedarf an postoperativen Schmerzmedikamenten

Raschere Genesung

Seitlicher Zugang bei der Operation Bandscheibenvorfalll Lendenwirbelsäule (LWS)

PD Dr. med. Benedikt Burkhardt –
Neurochirurg aus Leidenschaft

Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit etablierte Dr. Burkhardt modernste Operationstechniken und lehrte Wirbelsäulenchirurgen und -chirurginnen diese anzuwenden. Für ihn gehören eine wissenschaftliche Herangehensweise sowie die Anwendung von anerkannten Techniken zum Standard.

Die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte setzt Dr. med. Burkhardt auf die operativen Therapieoptionen von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule. Neben den klassischen mikrochirurgischen Operationsverfahren liegt sein operativer Fokus im Bereich der modernen minimalinvasiven endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie.

Im Team mit Dr. med. Leu, einem der Pioniere der spinalen Endoskopie, steht Ihnen die gebündelte Fachkompetenz von Orthopädie und Neurochirurgie zur Verfügung – für höchste Qualität in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.

Kompetenz
für
Endoskopie

Abgrenzung zu traditioneller, mikrochirurgischer Methodik

Bei der mikrochirurgischen Wirbelsäulenoperation wird über einen Schnitt am Rücken die Rückenmuskulatur und gesundes Gewebe abgetrennt und abgeschoben, um die knöcherne Wirbelsäule zu erreichen. Anschliessend wird ein Spreizersystem eingesetzt, um die Muskulatur auseinanderzuhalten. Dabei kommt es zu einem Trauma im Muskel- und Weichteilgewebe mit entsprechender Narbenbildung.

Bei den endoskopischen Techniken wird die Muskulatur an ihren Ansätzen nicht durchtrennt und abgeschoben, sondern mittels eines Dilatationsystems vorsichtig aufgedehnt, um anschliessend einen Arbeitsschaft einzuführen. Am Ende der Operation wird dieser zurückgezogen und das Weichteilgewebe inklusive der Muskulatur legt sich aneinander und verschliesst sich wieder.

Sie möchten genauere Informationen
zu den einzelnen Behandlungsmethoden?

Typische Wirbelsäulenerkrankungen, die mit der
endoskopischen Methode operiert werden können

Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (Diskushernie)

Bandscheibenvorfall im Nervenkanal und seitlich des Nervenkanals

Lumbale Spinalkanalstenose

Lumbale Synovialzyste

Knöchernen Nervenkanalverengung (Neuroforamenstenose)

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (Diskushernie)