Die grosse Kunst
der kleinen Schnitte
Endoskopie
Blick durchs Schlüsselloch der Chirurgie
In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich die Wirbelsäulenchirurgie drastisch weiterentwickelt. Erkrankungen, die vormals mit grossen mehrstündigen Operationen therapiert wurden, können heute mit minimalinvasiven endoskopischen Operationen behandelt werden. Durch die schonende Operationstechnik ist die Genesungszeit kürzer.
Die Philosophie der Endoskopie
Die Genesung und Funktionalität der Wirbelsäule zu verbessern, bleibt das höchste Ziel. Hier hilft die Endoskopie, als moderne und schonendste Technik der Wirbelsäulenchirurgie, auch Schlüssellochchirurgie genannt. Sie wird im Wirbelsäulenzentrum Zürich von Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung erfolgreich angewendet. Sie ist eine besonders schonende Erweiterung der klassischen und mikrochirurgischen Verfahren und ermöglicht den operativen Eingriff mittels Kamera über einen kleinen Zugangsweg zur erkrankten Körperstelle. Diese minimalinvasive endoskopische Methode wird unter Berücksichtigung der Lokalisation und Ausprägung der Erkrankung angewendet. Ziel ist, Patientinnen und Patienten eine Behandlungs-methode anzubieten, die sie in kürzester Zeit von ihren Beschwerden befreit.
Vorteile Endoskopie –
minimalinvasiv, maximaleffektiv
Anhand eines hochauflösenden Endoskops kann der Wirbelsäulenchirurg über einen minimalinvasiven Zugang von wenigen Millimetern die Nervenstrukturen durch ein Endoskop erkennen. Diese Schlüssellochchirurgie bietet entscheidende Vorteile:
Minimale Gewebetraumatisierung
Schonung der Muskeln, Bänder und Sehnen
Schnellere Genesung
Geringer Blutverlust
Vermindertes Risiko postoperativer Infektion
Limitierter Bedarf an postoperativen Schmerzmedikamenten
Raschere Genesung
Prof. Dr. med. Benedikt Burkhardt –
Neurochirurg aus Leidenschaft
Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit etablierte Dr. Burkhardt modernste Operationstechniken und lehrte Wirbelsäulenchirurgen und -chirurginnen diese anzuwenden. Für ihn gehören eine wissenschaftliche Herangehensweise sowie die Anwendung von anerkannten Techniken zum Standard.
Die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte setzt Dr. med. Burkhardt auf die operativen Therapieoptionen von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule. Neben den klassischen mikrochirurgischen Operationsverfahren liegt sein operativer Fokus im Bereich der modernen minimalinvasiven endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie.
Im Team mit Dr. med. Leu, einem der Pioniere der spinalen Endoskopie, steht Ihnen die gebündelte Fachkompetenz von Orthopädie und Neurochirurgie zur Verfügung – für höchste Qualität in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.
Kompetenz
für
Endoskopie
Abgrenzung zu traditioneller, mikrochirurgischer Methodik
Bei der mikrochirurgischen Wirbelsäulenoperation wird über einen Schnitt am Rücken die Rückenmuskulatur und gesundes Gewebe abgetrennt und abgeschoben, um die knöcherne Wirbelsäule zu erreichen. Anschliessend wird ein Spreizersystem eingesetzt, um die Muskulatur auseinanderzuhalten. Dabei kommt es zu einem Trauma im Muskel- und Weichteilgewebe mit entsprechender Narbenbildung.
Bei den endoskopischen Techniken wird die Muskulatur an ihren Ansätzen nicht durchtrennt und abgeschoben, sondern mittels eines Dilatationsystems vorsichtig aufgedehnt, um anschliessend einen Arbeitsschaft einzuführen. Am Ende der Operation wird dieser zurückgezogen und das Weichteilgewebe inklusive der Muskulatur legt sich aneinander und verschliesst sich wieder.
Sie möchten genauere Informationen
zu den einzelnen Behandlungsmethoden?
Typische Wirbelsäulenerkrankungen, die mit der
endoskopischen Methode operiert werden können
Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (Diskushernie)
Bandscheibenvorfall im Nervenkanal und seitlich des Nervenkanals
Lumbale Spinalkanalstenose
Lumbale Synovialzyste
Knöchernen Nervenkanalverengung (Neuroforamenstenose)
Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (Diskushernie)
Endoskopie –
Häufige Fragen der Patienten
Welche Vorteile haben minimalinvasive endoskopische Operationen?
Minimalinvasive Wirbelsäulenoperationen sind gewebeschonender und ermöglichen häufig eine schnellere Genesung. Bei diesen Verfahren erfolgt der Zugang über sehr kleine Schnitte. Muskeln und Gewebe werden weniger belastet als bei klassischen Operationen.
Typische Vorteile:
- geringeres Gewebetrauma
- weniger Blutverlust
- kürzere Erholungszeit
- geringeres Infektionsrisiko
Warum sollte ich mich für das Wirbelsäulenzentrum Zürich an der Klinik Hirslanden entscheiden, wenn ein minimalinvasiver Eingriff geplant ist?
Mit Prof. Dr. Burkhardt und PD. Dr. Leu arbeiten zwei führende Fachkräfte am Spine Center Zürich- WSC. Prof. Dr. Burkhardt ist sein 15, PD Dr. Leu seit 40 Jahren mit der Wirbelsäulenchirurgie vertraut. Prof. Dr. Burkhardt gilt in Fachkreisen als ausgewiesener Spezialist für minimalinvasive Verfahren.
Welche Wirbelsäulenerkrankungen können mit der endoskopischen Methode operiert werden?
Die endoskopische Methode eignet sich vor allem für folgende Wirbelsäulenerkrankungen:
- Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (Diskushernie)
- Bandscheibenvorfall seitlich des Nervenkanals
- Lumbale Spinalkanalstenose
- Lumbale Synovialzyste
- Knöcherne Nervenkanalverengung (Neuroforamenstenose)
- Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (Diskushernie)
Wie lange ist man nach einer Wirbelsäulen-OP arbeitsunfähig?
Die Genesungszeit variiert je nach Art des Eingriffs, jedoch können Patientinnen und Patienten in der Regel innerhalb von wenigen Wochen mit leichteren Aktivitäten beginnen.
Mit welchen Technologien sind die Operationssäle des Wirbelsäulenzentrums an der Klinik Hirslanden ausgestattet?
Die hochmodernen Operationssäle sind mit modernsten technischen Systemen ausgestattet. Dazu gehören ein intraoperatives CT sowie ein Neuronavigationssystem. Ergänzend werden moderne Instrumente, Endoskopiesysteme und Anlagen für die Durchführung einer Angiographie zur Gefässdarstellung und ein intraoperatives MRI eingesetzt.